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  • yannick99a

Olympische Spiele, Beijing 2022

Ich konnte es fast nicht glauben, als ich den Anruf von meinem Trainer erhielt und er mir sagte: «Du kommst mit mir nach China». Es war schon immer ein Traum, an den Olympischen Spielen teilzunehmen, doch wer hätte gedacht, dass der schon so früh in Erfüllung gehen würde. Die kurzfristige und eher unerwartete Selektion machten es schwierig, sich bestens auch den Anlass vorzubereiten. Doch ich sah es primär als eine Chance, wertvolle Erfahrungen zu sammeln für zukünftige Grossanlässe.

Was ich in Peking erleben durfte, war einzigartig. All diese Emotionen und dieser Spirit rund um den Sport war etwas ganz besonderes, was mich noch durch meine ganze Karriere motivieren wird.

Schlussendlich verliefen die Spiele leider nicht so wie erhofft. Doch ich habe viele Erfahrungen von diesen Anlass mitnehmen können und nun habe ich eine Rechnung offen mit den Olympischen Spielen, die ich hoffentlich in vier Jahren begleichen kann.


Bei meinem einzigen Einsatz in Peking, der Alpinen Kombination, stürzte ich in der Abfahrt und zog mit eine komplexe Handgelenksfraktur zu. Zudem noch ein Mittelhand- und Fingerbruch, eine Fraktur des Schulterblattes und einen Skidaumen. Nach einer ersten Operation in China, musste ich in der Schweiz nochmals am Handgelenk operiert werden. Ich verbrachte insgesamt zwei Wochen im Spital und als ich das Spital endlich verlassen durfte, trug ich zwei Gipsschienen, eine an jeder Hand, was den Alltag etwas erschwerte. Inzwischen bin ich die Gipse los und habe mit der Reha begonnen. Alles läuft planmäßig und es gab keine weiteren Komplikationen.



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